Donnerstag, 19. Juli 2012
Der Schmerz?
kekseli, 17:36h
"Woher weiß der Schmerz, wann er kommt und wann er geht?" Wir werden geschlagen, und fühlen den Schmerz. Der Körper wird verletzt und lässt es uns umgehend wissen. Doch wie können wir von "Herzschmerz", von schmerzenden Gefühlen sprechen, wenn uns doch niemand wirklich anrührt?
Warum gibt es solch einen Schmerz? Brauchen wir ihn? Können wir ihn vermeiden?
Seneca schrieb in einer seiner epustulae morales:
"Wer klug ist, besitzt auch Selbstheherrschung, wer Selbstheherrschung besitzt, ist auch beständig, wer beständig ist, ist ungestört, wer ungestört ist, ist ohne Traurigkeit; wer ohne Traurigkeit ist, ist glücklich; also ist der Kluge glücklich, und Klugheit ist ausreichend für ein glückliches Leben."
Ist es wirklich so einfach? Die Traurigkeit macht einen großen Teil des Schmerzes aus. Ein geliebter Mensch stirbt, wir trauern, unser Herz schmerzt. Es sind seelische Schmerzen, die wir in diesem Moment nicht vermeiden können. Wir können uns vor keinen Affekten schützen.
Aber nun in Bezug auf Seneca.. wollen wir uns überhaupt davor bewahren? Man stelle sich jemanden vor, der diese Eigenschaften besäße.. wer sich von einem traurigen Leben entziehen kann, kann derjenige ein glückliches führen? Denn wer Liebe und Hoffnung zulässt, kann sich nicht von Schmerz und Trauer losreißen.
>Ist es es wert, sich von positiven Gefühlen zu entfernen, um die schlechten zu umgehen?
Warum gibt es solch einen Schmerz? Brauchen wir ihn? Können wir ihn vermeiden?
Seneca schrieb in einer seiner epustulae morales:
"Wer klug ist, besitzt auch Selbstheherrschung, wer Selbstheherrschung besitzt, ist auch beständig, wer beständig ist, ist ungestört, wer ungestört ist, ist ohne Traurigkeit; wer ohne Traurigkeit ist, ist glücklich; also ist der Kluge glücklich, und Klugheit ist ausreichend für ein glückliches Leben."
Ist es wirklich so einfach? Die Traurigkeit macht einen großen Teil des Schmerzes aus. Ein geliebter Mensch stirbt, wir trauern, unser Herz schmerzt. Es sind seelische Schmerzen, die wir in diesem Moment nicht vermeiden können. Wir können uns vor keinen Affekten schützen.
Aber nun in Bezug auf Seneca.. wollen wir uns überhaupt davor bewahren? Man stelle sich jemanden vor, der diese Eigenschaften besäße.. wer sich von einem traurigen Leben entziehen kann, kann derjenige ein glückliches führen? Denn wer Liebe und Hoffnung zulässt, kann sich nicht von Schmerz und Trauer losreißen.
>Ist es es wert, sich von positiven Gefühlen zu entfernen, um die schlechten zu umgehen?
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